Vitamin D3 Öl: das Sonnenvitamin in Tropfenform

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  • Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis: 480.000 I.E. pro Flasche, 800 IE nur 2 Cent
  • Optimale Bioverfügbarkeit durch Vitamin D auf Öl-Basis
  • Optimale Stabilität durch die natürliche Vitamin E-Familie
  • Herstellung in Deutschland
  • Vitamin D3 aus Dänemark in Arzneibuchqualität
  • Optimal dosierbar dank Pipette
  • Vegetarisch: das verwendete Vitamin D3 wird durch UV-Bestrahlung von Wollfett aus Schafwolle hergestellt
  • Hohe Ergiebigkeit der Familienpackung: 600 Portionen pro Flasche
  • 20 µg/800 I.E. pro Tropfen (= 1 Portion) (= 100 % DGE-Empfehlung, 400 % RDA)

Funktionen von Vitamin D

Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist von besonderer Bedeutung für das Immunsystem und schützt vor Infektionen. Das Vitamin wird zudem für die Muskelfunktion und den Knochenstoffwechsel benötigt und schützt somit vor Osteoporose. Vitamin D kann über eine Regulation der Zellteilung auch vor Krebserkrankungen schützen und spielt eine Rolle in der Prävention von Autoimmunerkrankungen. 

Eine optimale Vitamin-D-Versorgung geht bei Erwachsenen mit metabolischem Syndrom zudem mit einem um 66 % niedrigeren Risiko einher, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Die Gesamtmortalität lag bei einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung im Vergleich zu Personen mit einem Vitamin-D-Mangel sogar um 75 % niedriger (Thomas et al., 2012). 

Vitamin-D-Versorgung 

Die Ernährung trägt nur gering zur Vitamin-D-Versorgung bei. Den Großteil des Sonnenvitamins bildet unser Körper bei ausreichender Sonneneinstrahlung in der Haut selbst. Bei unzureichender Sonnenbestrahlung (UVB), wie z.B. im Herbst und Winter, bei unzureichendem Aufenthalt im Freien oder bei dunkler Hautfarbe reicht die Zufuhr über Lebensmittel häufig nicht aus. Hinzu kommt, dass im Alter die körpereigene Produktion des Sonnenvitamins nachlässt. 

Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet und betrifft alle Bevölkerungsschichten. Ein deutlicher Vitamin-D-Mangel liegt vor bei einem Serum-Spiegel von 25-OH-Vitamin D unter 50 nmol/l, aber auch Werte von 50-75 nmol/l sind nicht ausreichend (mäßiger Mangel). Erreicht werden sollten Serum-Spiegel zwischen 75 und 150 nmol/l (Holick, 2007). 

Die besten verfügbaren Schätzungen besagen, dass die tägliche Einnahme von 100 I.E. (1 I.E. = 0,025 µg) Vitamin D den 25-OH-Vitamin-D-Spiegel um durchschnittlich 2,5 nmol/l erhöht. Soll beispielsweise der Spiegel von 55 auf 75 nmol/l erhöht werden, sind täglich 800 I.E. nötig. 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt bei mangelnder körpereigener Vitamin-D-Bildung für Erwachsene eine tägliche Zufuhr von 20 µg (800 I.E.). Insbesondere im Winter ist häufig eine Einnahme von 2.000 bis 3.000 I.E. pro Tag nötig. Die Blutwerte sollten kontrolliert und nach der Supplementierung überprüft werden. 

Da Vitamin D ein Speichervitamin ist, können auch hohe Einzeldosen, beispielsweise einmal wöchentlich, genommen werden. Eine tägliche Zufuhr über 4.000 I.E. sollte nur unter Kontrolle der Serumspiegel und unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Hat eine Vitamin-D-Überversorgung gesundheitliche Folgen?

Vitamin-D-Überdosierungen und die damit verbundenen Nebenwirkungen sind nicht durch eine exzessive Sonnenbestrahlung der Haut, sondern nur durch eine überhöhte orale Zufuhr (dauerhaft >100 µg/Tag) möglich. Für den Fall der zusätzlichen Aufnahme von Vitamin D über Vitamin-D-Präparate hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine Obergrenze (tolerable upper intake level) für die tägliche Vitamin D-Einnahme abgeleitet. Die tolerierbare Gesamtzufuhrmenge (tolerable upper intake level) von Vitamin D liegt für Erwachsene, Schwangere und Stillende sowie Kinder ab 11 Jahren bei 4.000 I.E. (100 µg) und für Kinder bis 10 Jahre bei 2.000 I.E. (50 µg) pro Tag. 

Bei einer regelmäßigen täglichen Zufuhr von über 100 µg Vitamin D können unerwünschte Wirkungen wie Bildung von Nierensteinen oder Nierenverkalkung auftreten. Dies ist bei den üblichen Ernährungsgewohnheiten derzeit jedoch nur durch eine übermäßige Einnahme von Vitamin-D-Präparaten möglich. Aus medizinischen Gründen können höhere Vitamin-D-Zufuhrmengen ärztlich angezeigt sein. Die hochdosierte Einnahme entspricht nicht der Zweckbestimmung dieses Nahrungsergänzungsmittels.