Regenerat imun: Regeneration beginnt im Darm

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Wichtige Nährstoffe für die Darmschleimhaut

Die Epithelzellen der Darmschleimhaut leisten Schwerstarbeit für unsere Gesundheit. Um zuverlässig zu funktionieren, brauchen sie die richtigen Nährstoffe.

Der Darm beherbergt nicht nur den größten Teil des Immunsystems, sondern auch die größte Schleimhaut unseres Körpers. Sie nimmt die Nährstoffe und Mikronährstoffe aus unserer Nahrung auf, transportiert sie in den Körper und ist wichtig für die Entgiftung. Die Epithelzellen, also die Zellen an der Oberfläche der Schleimhaut, unterliegen dabei einem hohen Verschleiß: Sie erneuern sich alle ein bis zwei Tage. Um in dieser kurzen Zeit auf höchstem Niveau zu funktionieren, müssen sie optimal mit Nährstoffen versorgt sein – andernfalls steigt das Risiko für permanente Erschöpfung und Müdigkeit, Allergien und Autoimmunerkrankungen. Besonders wichtig ist die Versorgung der Epithelzellen für Personen, deren Darmschleimhaut großen Belastungen ausgesetzt ist, etwa durch andauernden Stress, eine Chemotherapie oder bereits bestehende chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.

Störungen der Darmschleimhaut führen zu Allergien und starker Erschöpfung

Wie bedeutsam der Darm für das Immunsystem ist, zeigt sich unter anderem daran, dass Erkrankungen oder Schädigungen der Darmschleimhaut eine Vielzahl unterschiedlicher Krankheitsbilder begünstigen. So wird beispielsweise vermutet, dass die Chemo- oder Strahlentherapie bei Tumorerkrankungen, welche die Schleimhäute des Körpers angreift, zur so genannten Fatigue (übermäßiger Müdigkeit und Erschöpfung) von Krebspatienten beiträgt. Die Versorgung der Schleimhäute ist daher bei Personen, die unter Krebs-Fatigue leiden, besonders wichtig.

Dauerstress und andere Faktoren können auch bei gesunden Menschen die Durchlässigkeit der Darmwand erhöhen und so zum Leaky-Gut-Syndrom führen (Maes und Leunis, 2008). Dabei passieren Toxine und Antigene von Bakterien, aber auch unverdaute Nahrungsproteine die Darmwand und gelangen in den Blutkreislauf. Das Immunsystem bildet gegen diese Eindringlinge Antikörper und attackiert sie. Vor allem empfindliche Personen und Menschen mit einer hohen Stressbelastung laufen Gefahr, durch einseitige und falsche Ernährung nicht nur ihre Darmschleimhaut zu schwächen, sondern darüber auch ihr Immunsystem in dauerhaften Alarmzustand zu versetzen. Das kann Lebensmittelunverträglichkeiten (wie Histamin-, Fruktose- und Glutenunverträglichkeit), Allergien und Autoimmunerkrankungen befördern. Auch bei diesen Krankheiten kommt es häufig zu einer ausgeprägten Fatigue-Symptomatik, da das Immunsystem ständig auf Hochtouren läuft und die Energie- und Mikronährstoffreserven des Körpers aufbraucht.

Wie die Forschung zeigt, lässt sich Erschöpfung als Folge einer angegriffenen Darmschleimhaut durch eine Ernährungsweise verbessern, die reich an regenerativ wirkenden Nährstoffen ist (Maes und Leunis, 2008). Wichtig sind in diesem Zusammenhang das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren, antientzündliche und antioxidativ wirksame Substanzen, Aminosäuren wie Glutamin und Lysin sowie eine Reihe von Spurenelementen und Vitaminen.

Darmepithel, Immunsystem und Entgiftung hängen zusammen

Die Budwig-Formel (Leinöl-Eiweiß-Komplex)

Für die Pflege des Darmepithels sind Regenerationsmittel empfehlenswert, die auf den alten Erkenntnissen der Apothekerin und Biochemikerin Johanna Budwig sowie auf modernen Forschungsergebnissen zum Immunsystem und der Darmschleimhaut aufbauen. Die Budwig-Diät basiert auf der Kombination von Leinöl (ungesättigte Fettsäuren) mit Quark (schwefelhaltige Aminosäuren). Die Kombination von frischem Leinöl mit gut bioverfügbaren Proteinen stellt einen idealen Nähr- und Pflegestoff für die Darmschleimhaut dar.

Leinöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die durch ihre immunmodulatorischen Eigenschaften antientzündlich wirken (Simopoulos, 2002). Im Gegensatz dazu wirken Omega-6-Fettsäuren, die in den westlichen Industriestaaten reichlich aufgenommen werden, proentzündlich. Bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen normalisierte sich das Omega-3- zu Omega-6-Fettsäureverhältnis nach Zufuhr von Omega-3-Fettsäure-reichem Öl (Bjørkkjaer et al., 2006). Außerdem fördern Omega-3-Fettsäuren die Stabilität und Flexibilität der Epithelzellen (Stillwell und Wassall, 2003). Gleichzeitig unterstützt die Verbindung von Omega-3-Fettsäuren mit gut bioverfügbarem Protein die Energiegewinnung und Regeneration der Zellen und der Zellkraftwerke (Mitochondrien). Um die Bioverfügbarkeit von Proteinen zu erhöhen, können sie entweder in hydrolysierter Form oder in Kombination mit einem eiweißspaltenden Enzym, wie Bromelain, aufgenommen werden.

Das Budwig-Konzept lässt sich auch in veganer Form realisieren: Statt des von Budwig empfohlenen, schwer verdaulichen Quarks können auch pflanzliche Proteine mit einem speziell ausgewählten, synergistischen Aminosäureprofil aufgenommen werden. Die im Quark enthaltenen schwefelhaltigen Aminosäuren lassen sich durch die sehr stabile Aminosäure N-Acetyl-Cystein als überlegene Option ersetzen.

Antientzündliche und antioxidativ wirksame Substanzen

Das wichtigste intrazelluläre Antioxidans ist L-Glutathion, das entscheidend an vielen Entgiftungsvorgängen im ganzen Körper beteiligt ist. Die körpereigene Bildung von reduziertem Glutathion wird durch die beiden Aminosäuren L-Glutamin und L-Cystein stimuliert, die als Baustoffe dienen. Da L-Cystein im Körper leicht oxidiert wird, stellt N-Acetyl-Cystein eine gute Alternative dar. Aufgrund seiner Acetylgruppe, die Schutz vor oxidativen Prozessen bietet, ist es stabil und wird in der Leber fast vollständig zu Cystein umgewandelt (Atkuri et al., 2007; Michalak et al., 2015). N-Acetyl-Cystein ist allgemein bekannt als Schleimlöser, weniger bekannt ist, wie wichtig es für die Leber und deren Entgiftungsleistung ist. Paracetamol beispielsweise ist hochgradig lebertoxisch und verursacht bei Intoxikation akutes Leberversagen. Letzteres kann durch die Gabe von N-Acetyl-Cystein bis zu acht Stunden nach einer Überdosis Paracetamol verhindert werden (Whyte et al., 2007; Wolf et al., 2007).

Neben N-Acetyl-Cystein und L-Glutathion dienen auch Taurin und L-Carnitin als Cofaktoren körpereigener Entgiftungsprozesse. L-Carnitin wirkt antioxidativ, indem es die Aktivität wichtiger antioxidativer Enzyme erhöht (z. B. Superoxid-Dismutase, Glutathion-Peroxidase, Katalase; Cao et al., 2011; Gülçin, 2005).

Taurin wirkt ebenfalls antioxidativ: Im Tierversuch erhöhte diese Aminosäure die Konzentrationen der antioxidativen Schutzenzyme Glutathion-Peroxidase und Thioredoxin-Reduktase sowie den Glutathiongehalt in der Leber (Yildirim et al., 2007). Im Tiermodell mit experimenteller Colitis senkte die Gabe von Taurin die Bildung von Sauerstoffradikalen in der Dickdarmschleimhaut und verringerte das Auftreten von Durchfällen und Darmschleimhautödemen (Son et al., 1998).

Curcumin kommt in der Gelbwurz (Curcuma longa) vor. Es wirkt antientzündlich, krebshemmend und unterstützt die Bildung und das Recycling von L-Glutathion (Biswas et al., 2005; Iqbal et al., 2003; Menon und Sudheer, 2007). Die kombinierte Einnahme mit Lecithin verbessert die Bioverfügbarkeit des fettlöslichen Curcuminmoleküls (Cuomo et al., 2011). In den Leitlinien zur Therapie der chronisch entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa wird der komplementäre Einsatz von Curcumin zur Aufrechterhaltung der Ruhephase empfohlen (Dignass et al., 2011).

Aminosäuren Lysin und Glutamin

Die Aminosäure Lysin kann Entzündungen der Schleimhäute lindern. Ihre Zufuhr kann beispielsweise bei veganer Ernährung kritisch sein. Lysin ist die wichtigste essentielle Aminosäure für die Kollagenbildung und wird für die effektive Bildung von elastischem Bindegewebe benötigt, das auch unsere Gefäße stabil macht. Ein Lysinmangel kann sich unter anderem in einer Bindegewebsschwäche (erkennbar beispielsweise an verstärkter Anfälligkeit für „blaue Flecken“, Ödembildung) oder einer Immunschwäche äußern. Lysinreiche pflanzliche Lebensmittel sind insbesondere Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Amarant und Quinoa.

Nach Butyrat ist Glutamin der zweitwichtigste Energie- und der wichtigste Aminosäurelieferant für die Zellen der Darmschleimhaut und besonders wichtig bei der Behandlung eines Leaky-Gut-Syndroms (Maes und Leunis, 2008). In einer Studie wirkte Glutamin Barrierestörungen der Dickdarmmukosa entgegen (Vicario et al., 2007). Diese entstehen unter anderem durch falsche Ernährung, beispielsweise durch zu stark und industriell verarbeitete Nahrungsmittel. Sie enthalten auf Grund der Herstellungsverfahren oft größere Mengen „Advanced Glycation Endproducts“ (AGEs), die entzündungsfördernd wirken und mit einer Reihe von Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Diesen negativen Auswirkungen könnte Glutamin entgegenwirken (Rapin und Wiernsperger, 2010).

Zink und Selen: Wichtige Spurenelemente

Der Mikronährstoff Zink wird von zahlreichen Enzymsystemen benötigt und er ist wichtig für die Regulierung der Proliferation und Differenzierung von Zellen (Beyersmann und Haase, 2001). Heute weiß man, dass eine Ausreichende Versorgung mit Zink unabdingbar für ein gut funktionierendes Immunsystem ist. Selen ist essentieller Bestandteil des Entgiftungsenzyms Glutathion-Peroxidase, das bei der Immun- und Krebsabwehr eine entscheidende Rolle spielt (Broome et al., 2004; Psathakis et al., 1998; Saygili et al., 2003; Takahashi und Cohen, 1986).

Vitamine

Die Vitamine A und D unterstützen die Zelldifferenzierung und wirken antientzündlich (Gocek und Studzinski, 2009; Mora et al., 2008; Ross und Gardner, 1994). Für Vitamin D ist nachgewiesen, dass es das Erkrankungsrisiko für Kolonkarzinome verringert. Nach neuen klinischen Studien kann man Vitamin D daher als ein wirkungsvolles „Anti-Krebs-Vitamin“ bezeichnen, insbesondere in Bezug auf Darm- und Brustkrebs (Imtiaz et al., 2012; Klampfer, 2014).

Der Komplex der B-Vitamine ist essentiell für alle Stoffwechselvorgänge. Vitamin B3 (Niacin) wird ebenso wie Vitamin B2 (Riboflavin) für DNS-Reparatur-, Redox- und Entgiftungsprozesse benötigt und ist unverzichtbar für die Gesundheit von Haut, Muskelgewebe, Nervensystem und Verdauungstrakt. Vitamin B6 (Pyridoxin) ist essentiell für den Proteinstoffwechsel und die Bildung von Glutathion. Vitamin B12 (Cobalamin) aktiviert Folsäure und wird nur in sehr kleinen Mengen (überwiegend in der Leber) gespeichert. Biotin (auch als Vitamin B7 bezeichnet) ist besonders für die Bildung von Haut und Haaren unentbehrlich. Daher äußert sich ein Mangel in Symptomen wie Bindehautentzündungen, Entzündungen der Haut und Haarausfall. Viele der B-Vitamine unterstützen zudem die Erhaltung normaler Schleimhäute. Dazu zählen die Vitamine B2, B6, B12 sowie Folsäure und Niacin.

Nährstoffmangel als Ursache und Folge des Leaky-Gut-Syndroms: ein Teufelskreis

Vegane Ernährung bei Lebensmittelunverträglichkeiten – eine besondere Herausforderung

Eine angegriffene Darmschleimhaut begünstigt Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten gegen Histamin, Fruktose oder Gluten. Das schränkt die Nahrungsmittelauswahl stark ein – ein Teufelskreis. Insbesondere Veganer mit solchen Unverträglichkeiten haben es schwer, alle genannten Mikronährstoffe allein über die Ernährung aufzunehmen. Sehr empfehlenswert ist in diesen Fällen das „Pseudogetreide“ Quinoa (auch als Flocken). Gegen die Samen dieser Pflanze gibt es praktisch keine Unverträglichkeiten und sie liefern ein komplettes Aminosäurespektrum sowie Betain. Quinoa zusammen mit einem ganzheitlichen Regenerationsmittel können eine wichtige Rolle dabei spielen, eine Unterversorgung mit Mikronährstoffen zu verhindern.

Linderung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Für Personen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn ist eine adäquate Versorgung des Darmepithels mit Nährstoffen noch wichtiger als für Gesunde. Aufgrund der geschädigten Darmschleimhaut, dem erhöhten Nährstoffbedarf durch Fieber und Entzündungen sowie der eingeschränkten Nahrungszufuhr leiden die Patienten meist unter einem besonders ausgeprägten Nährstoffmangel. In Folge ist auch das Leaky-Gut-Syndrom, also eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmwand, bei ihnen verbreitet. Die Folgen können eine weitere Verstärkung der Entzündungsreaktionen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und allergische Erkrankungen sein. Neben der Versorgung mit Nährstoffen ist es daher besonders wichtig, die entzündete und geschädigte Darmschleimhaut zu beruhigen und ihre Regeneration durch geeignete Substanzen zu unterstützen. Abgesehen von den bereits aufgeführten Nähr- und Pflanzenstoffen sind hierfür die folgenden Substanzen von besonderer Bedeutung:

Lecithin ist ein wichtiger Bestandteil der Schleimhautschicht des Darms: Es macht mit mehr als 70 % den größten Teil der darin enthaltenen Phospholipide aus und sorgt durch die Bildung einer hydrophoben Schicht dafür, dass der Darm vor den Darmbakterien geschützt ist. Bei der Erkrankung Colitis ulcerosa ist der Lecithinanteil der Darmschleimhaut um etwa 70 % reduziert. Die fehlende Barriere ermöglicht es den Darmbakterien, in die Schleimhaut einzudringen und Entzündungen hervorzurufen. Studien zeigen, dass die Einnahme von Lecithin dieser Entwicklung entgegenwirken kann (Stremmel und Gauss, 2013).

Bei Anthocyanen handelt es sich um Farbstoffe (rot-violett bis blau-schwarz), die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen. Sie kommen z. B. in Heidel-, Holunder- und Aroniabeeren vor und können vor Entzündungen schützen (Knaup et al., 2009; Roth et al., 2014). In einer Studie verzehrten 13 Patienten mit leichter bis mäßig aktiver Colitis ulcerosa sechs Wochen lang täglich eine Rezeptur aus getrockneten Heidelbeeren und Heidelbeersaft, die 600 g frischen Heidelbeeren und 840 mg Anthocyanen entspricht. 63,4 % der Teilnehmer kamen in Remission, bei 90,9 % der Teilnehmer zeigte sich eine Verbesserung der Symptome (Biedermann et al., 2013).

Fazit: Darmpflege für mehr Wohlbefinden

Der Darm benötigt unsere besondere Aufmerksamkeit, da er zentral für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist. Bei Erkrankungen wie Allergien, Autoimmunerkrankungen und Fatigue, die mit dem Leaky-Gut-Syndrom assoziiert sind, steht die Heilung der Darmschleimhaut im Fokus. Viele Symptome lassen sich auf diese Weise in den Griff bekommen.

Vor allem angegriffene, aber auch gesunde Schleimhäute sollten daher – therapeutisch respektive präventiv – durch die Versorgung mit bestimmten (Mikro-)Nährstoffen gepflegt werden. Damit diese ihre Wirkung optimal entfalten können, sollten sie am besten gemeinsam, zum Beispiel in Regenerat imun, eingenommen werden. So können selbst Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen einige ihrer Symptome allein durch die richtige Nährstoffaufnahme lindern.

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