Flavochino: Zart-herbes Kakaogetränk für gute Nerven und eine gute Durchblutung

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  • Mit bioaktiven Kakaoflavanolen für elastische Blutgefäße und eine gesunde Durchblutung
  • Magnesium und Kalium für gute Nerven
  • Mit Cholin aus Lecithin zur Unterstützung des Fett-Stoffwechsels und der Leberfunktion
  • Hoher Ballaststoff- und Proteingehalt
  • Mit dem pflanzlichen Süßungsmittel Xylit für kalorienreduzierten Kakaogenuss

Schonende Verarbeitung bewahrt wertvolle Kakaoflavanole

Durch die besonders schonende Verarbeitung des Kakaos in Flavochino bleiben die wertvollen Kakaoflavanole erhalten, die ein gesundes Herz-Kreislauf-System unterstützen. Der tägliche Genuss einer Portion Flavochino liefert über 200 mg Kakaoflavanole, welche helfen, die Elastizität der Blutgefäße und damit eine normale Durchblutung aufrechtzuerhalten. 

Flavochino enthält pro Portion (15 g) 1092 mg Gesamt-Polyphenole (als Catechin-Äquivalent), davon 255 mg bioaktive Kakaoflavanole.

Kakaoflavanole senken Blutdruck, Cholesterin- und Insulinspiegel

Kakao enthält große Mengen an Flavanolen, eine Untergruppe der Polyphenole, die eine starke antioxidative und zahlreiche weitere gesundheitsförderliche Wirkungen aufweisen: Kakaoflavanole senken den Blutdruck, verbessern die Gefäßelastizität, reduzieren LDL-Cholesterin, Triglyceride und Insulin im Serum, hemmen die Lipidperoxidation und Oxidation von LDL-Cholesterin, verbessern die Insulinsensitivität und zeigen günstige Wirkungen auf den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel (Kirch und Ellinger, 2014; Andujar et al., 2012, Shrime et al., 2012). 

Hauptverantwortlich für diese Wirkungen ist vermutlich das Flavanol Epicatechin. Epicatechin steigert die Aktivität der endothelialen NO-Synthase (eNOS) und führt zu einem verringerten Abbau von NO (Stickstoffmonoxid). Dadurch steigt die Verfügbarkeit von NO, welches vasodilatierend und somit blutdrucksenkend wirkt (Litterio et al., 2012). 

Epicatechin wirkt zudem antioxidativ und antientzündlich über die Beeinflussung von Transkriptionsfaktoren wie z. B. NF-kappaB und die Stimulation verschiedener Signalkaskaden. Weiterhin hemmt Epicatechin die NADPH-Oxidase, die prooxidativ wirkt (Kirch und Ellinger, 2014).

Eine Studie von Cimini et al. (2013) ergab einen direkten neuroprotektiven Effekt von Kakao-Polyphenolen. Sie aktivieren den neuronalen Wachstumsfaktor BDNF (Brain-derived neurotrophic factor), welcher bestehende Nervenzellen und Synapsen schützt und deren Neubildung fördert. 

Kakaoflavanole können somit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und möglicherweise auch für andere Erkrankungen reduzieren, bei denen oxidativer Stress und Entzündungsprozesse eine Rolle spielen, wie beispielsweise Krebs oder neurodegenerative Erkrankungen.

Bis zu 98 % des Flavanolgehalts gehen bei der Kakaoverarbeitung verloren

Schokoladenesser nutzen die positiven gesundheitlichen Wirkungen von Kakaoflavanolen als willkommene Rechtfertigung für ihren Schokoladenkonsum. Doch in der Regel wird sich zu früh gefreut: Der Flavanolgehalt in der Kakaobohne kann stark schwanken und durch den intensiven Verarbeitungsprozess gehen die Flavanole zum größten Teil verloren. Zudem können Flavanole selbst schnell oxidieren und dabei ihre Bioaktivität und somit ihre gesundheitsförderliche Wirkung verlieren.  

Der Kakaoanteil in Schokolade ist daher nicht maßgeblich entscheidend für den Flavanolgehalt des Endprodukts. Um wirksame Mengen an Flavanolen aufzunehmen, müssten von handelsüblichen Kakaoprodukten so große Mengen verzehrt werden, dass die damit einhergehende hohe Kalorien-, Zucker- und Fettaufnahme die positiven Wirkungen der Flavanole bei weitem zunichtemacht. Ein hoher Flavanolgehalt im Endprodukt ist daher entscheidend, um von den gesundheitsförderlichen Wirkungen des Kakaos profitieren zu können. 

Hauptverantwortlich für den Verlust an Polyphenolen bei der Kakaoverarbeitung sind die Erhitzung und das Alkalisieren („Dutching“): Bereits beim Alkalisieren gehen bis zu 98 % des Epicatechins verloren (Payne et al., 2010).  Herkömmliches Kakaopulver wird diesem Prozess unterzogen, um den bitteren Kakaogeschmack zu neutralisieren und die Farbe des Pulvers zu verdunkeln. 

Flavochino enthält das Kakaopulver „Acticoa“, das aus ausgewählten Kakaobohnen mit besonders hohem Flavanolgehalt gewonnen wird. Durch einen besonders schonenden Verarbeitungsprozess (ohne Alkalisierung) bleiben die Flavanole, die normalerweise bei der Kakaoproduktion verloren gehen, weitgehend erhalten. So enthält Acticoa etwa achtmal so viel bioaktive Flavanole wie handelsübliches Kakaopulver. 

Literatur

Andújar I, Recio MC, Giner RM, Ríos JL (2012): Cocoa polyphenols and their potential benefits for human health. Oxid Med Cell Longev; 2012: 906252. 

Cimini A, Gentile R, D'Angelo B, Benedetti E, Cristiano L, Avantaggiati ML, Giordano A, Ferri C, Desideri G (2013): Cocoa powder triggers neuroprotective and preventive effects in a human Alzheimer's disease model by modulating BDNF signaling pathway. J Cell Biochem; 114(10): 2209-20.

Kirch N, Ellinger S (2014): Cocoa flavanols and cardioprotective effects. Which lavanols may contribute to vascular health? Ernahrungs Umschau 61(9): 144–151

Litterio MC, Jaggers G, Sagdicoglu Celep G, Adamo AM, Costa MA, Oteiza PI, Fraga CG, Galleano M (2012): Blood pressure-lowering effect of dietary (-)-epicatechin administration in L-NAME-treated rats is associated with restored nitric oxide levels. Free Radic Biol Med; 53(10): 1894-902. 

Payne MJ, Hurst WJ, Miller KB, Rank C, Stuart DA (2010): Impact of fermentation, drying, roasting, and Dutch processing on epicatechin and catechin content of cacao beans and cocoa ingredients. J Agric Food Chem; 58(19): 10518-27.

Shrime MG, Bauer SR, McDonald AC, Chowdhury NH, Coltart CE, Ding EL (2011): Flavonoid-rich cocoa consumption affects multiple cardiovascular risk factors in a meta-analysis of short-term studies. J Nutr; 141(11): 1982-8.